Outlook 2007 / Copernic Desktop Search
Nachdem ich vor einiger Zeit mit Freuden festgestellt habe, dass 1&1 zu ihrem Exchange-Postfach neuerdings Outlook 2007 anbieten, habe ich es mir gleich runtergeladen. Alles in allem ist es ganz nett geworden – die Änderungen zu Outlook 2003 liegen aber wohl im Detail. Die auffälligsten Änderungen sind wohl die Unterstützung von RSS-Feeds und die sog. “Ribbon Bar“. (Ansonsten wurde das Interface mit Aero-Effekten überzogen. Bei MacOS heißt das übrigens “Aqua”, aber es ist ja keine Kopie vom Mac.
)
Ein weitere Neuerung ist die direkte Integration der “Windows Desktopsuche” in Outlook. Man kann dann also irgendwie aus Outlook herraus den ganzen Computer durchsuchen – oder so… Beim Start von Outlook wird man gefragt, ob man ein “zusätzliche Komponente” (die “Windows Desktopsuche”) installieren will. Aus Neugier hab ich das dann mal gemacht.
Die Idee fand’ ich nicht schlecht. In der Taskleiste gibt es ein Suchfeld, mit dem man nicht nur Dateien auf seinem Computer finden kann, sondern auch eMails, Interpreten von MP3s usw. Nach der Installation begann die Desktopsuche fröhlich meinen Computer nach allen möglichen Dateien zu durchforsten, um diese in einem Index aufzunehmen. (Dadurch lässt sich der Computer schneller durchsuchen.) Allerdings musste ich mit der Zeit feststellen, dass die Indizierung meinen Computer doch sehr auslastete. Ständig war die Festplatte am Rödeln. “Ok”, dachte ich mir, “aber wenn er mal fertig ist, dann wird er vielleicht nicht mehr soviel rödeln.” Doch Pustekuchen. Nachdem er alle 400.000 Dateien meines Computers durchsucht hatte, fand’ er immer noch 20.000, die er noch durchsuchen wollte. Klar – er muss ja immer auf dem neusten Stand sein, aber dennoch war ich etwas verunsichert, ob meine Festplatte eine derartige dauerhafte Belastung auf lange Zeit aushalten würde. Zusätzlich führte die Verwendung der Desktopsuche aus Outlook herraus nur zu einem Ergebnis: Outlook stürtzte ab. Na toll.
Also hab ich mich mal auf die Suche im Internet gemacht – und habe dabei herrausgefunden, dass viele Leute eher eine andere Desktopsuche bevorzugen: nämlich die von Copernic. Also hab ich die “Windows Desktopsuche” deinstalliert und die “Copernic Desktopsuche” installiert. Und siehe da – sie hat mich überzeugt. Das Interface ist wesentlich sauberer als das von der Windows Desktopsuche; und es bietet auch mehr Möglichkeiten. Außerdem belastet diese Desktopsuche die Festplatte lange nicht so stark wie die “Windows Desktopsuche”. Coole Sache, irgendwie.
Mein Tipp: Einfach mal ausprobieren. (Es dauert allerdings einige Zeit, bis das Tool den gesamten Computer durchsucht hat. Aber wenn es dann mal soweit ist, dann macht das Suchen echt Spaß!)
Informationen zum Artikel
- Erstellt am 14.Apr 2007 um 19:33 Uhr
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Benjamin
28.November 2009 @ 11:16
Mit der Desktop-Suche, des (Outlook-)Suchtools lookeen (www.lookeen.net) habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, der Computer braucht wenig Systemkapazität für das tool und das Indexieren läuft angenehm unauffällig im Hintergrund ab.