Archiv für 2009
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Magic Numbers
Unter einer sog. “Magic Number” versteht man in der Informatik eine bestimmte Folge von Zeichen, die den Typ einer Datei angeben. So finden sich z.B. in jedem JPEG-Bild ganz am Anfang der Datei die Zeichen “JFIF” (JPEG File Interchange Format).
Auch Java Class Dateien haben eine solche Magic Number. Es sind die ersten 4 Byte der Datei. Aber habt ihr euch die schon mal in Hexadezimal-Schreibweise angesehen (siehe Bild)?
Runaway 3 Videotage
Guitar Hero ohne Gitarre
Wie man das Spiel Guitar Hero ohne Gitarre spielen kann, zeigt das folgende Video. Dort wird das Spiel nämlich nur über Muskelkraft bedient. Auch die anderen vorgestellten Anwendungsfälle für diese Technik finde ich voll praktisch.
Google mag mich nicht
Hab eben eine Google-Suche über Firefox gestartet und bekam folgende Seite zu sehen:
Irgendwas stimmt hier nicht
Update: Hab auf einer Google Hilfeseite die folgende Erklärung für das Problem gefunden:
The page you’re referring to is served by Google when we experience a quick spike in traffic on Google.com. If the error page displays a squiggly word with a box below it (which is known as a CAPTCHA), just type the squiggly word into the box to continue using Google. A CAPTCHA helps us determine whether traffic is coming from automated robot software or from individual users, since most robots aren’t smart enough to read the squiggly text.
Sony stellt 3D-Display vor
Windows 7 – Die neue Taskleiste
Auch ich habe am vergangenen Donnerstag (22.10.2009) den Sprung auf Windows 7 gewagt – denn schlimmer als Vista konnte es ja nicht werden. Alles in allem bin ich bis jetzt sehr zufrieden, auch wenn die Unterschiede zwischen Vista und Windows 7 eher im Detail liegen.
Die Taskleiste allgemein
Eine der “sichtbarsten” Änderungen ist die neue Taskleiste. Der grundsätzliche Aufbau: Programm-Fenster werden jetzt standardmäßig gruppiert (das gibt’s schon seit Windows XP) und es wird nur noch das Programm-Symbol ohne Text angezeigt. Beides kann man aber auch deaktivieren, wenn man das möchte.
Ich hatte das “Programm-Fenster gruppieren” damals schon bei Windows XP ausprobiert und war damals wirklich bereit, der Sache eine Chance zu geben; es konnte mich jedoch überhaupt nicht überzeugen. Jetzt bei Windows 7 hingegen finde ich dieses Feature total klasse, da der Workflow einfach stimmt (mehr dazu im nächsten Absatz). Und (zusammen mit dem Ausblenden der Fensternamen) plötzlich hat man total viel Platz auf der Taskleiste – und findet trotzdem alles wieder.
Zum Workflow (was ich bis jetzt herausfinden konnte): Seit Windows 7 zeigt die Taskleiste nicht nur geöffnete Programme an, sondern man kann auf ihr auch Verknüpfungen zu häufig verwendeten Programmen ablegen. Damit kombiniert Microsoft die ursprüngliche Taskleiste mit der Schnellstart-Leiste (siehe rechts) aus früheren Windows Versionen. Vorteil hiervon (sofern das Gruppieren von Fenstern aktiviert bleibt): Man findet die Fenster eines angehefteten (so heißt das Ablegen unter Windows 7) Programms immer an der gleichen Stelle auf der Taskleiste. (Btw: Ich weiß, gibt’s bei Mac OS X schon lange.
)
Linksklick und Aero Peek
Um ein Programm zu öffnen (wenn es noch nicht geöffnet war), klickt man mit der linken Maustaste einfach auf das Symbol. Ist es bereits geöffnet, bringt man mit einem Linksklick das Programm in den Vordergrund. Falls mehrere Fenster des gleichen Programms geöffnet sind, bringt ein Linksklick eine Auto-Vorschau aller Fenster zum Vorschein. (Diese sieht man auch, wenn man den Mauszeiger kurz über dem Programm-Symbol liegen lässt.) Ein Mittelklick auf ein Symbol auf der Taskleiste öffnet übrigens ein neues Fenster der Anwendung.
In der Auto-Vorschau kann man nun das gewünschte Fenster links anklicken, um es in den Vordergrund zu holen. Lässt man den Mauszeiger kurz über einer Vorschau liegen, wird nur das ausgewählte Fenster in Originalgröße auf dem Bildschirm angezeigt. (Andere Fenster des gleichen Programms werden nur als Rahmen ohne Inhalt angezeigt.) Das Ganze nennt Microsoft übrigens “Aero Peek”.
Programme, die mit Tabs arbeiten (z.B. Browser), haben hier auch die Möglichkeit, den Inhalt der einzelnen Tabs (statt nur der Programm-Fenster) anzuzeigen. Momentan funktioniert das aber nur beim Internet Explorer (wen wundert’s). Für Firefox benötigt man hierfür ein Tool namens Winfox oder die erste Beta von Firefox 3.6.
Verschieben und Schließen
Bis Windows Vista musste ich immer ein Tools namens Taskbar Shuffle einsetzen. Doch damit ist seit Windows 7 auch Schluss. Denn endlich kann man die Einträge auf der Taskleiste verschieben. Sogar die Elemente im System-Tray (der rechte Bereich der Taskleiste, neben der Uhr) können verschoben werden (und Windows merkt sich deren Position sogar, so dass sie nach einem Neustart wieder genauso angeordnet sind).
Eine weitere Funktion von Taskbar Shuffle, die ich überaus praktisch fand, war das Schließen von Fenstern mit der mittleren Maustaste. Wie weiter oben bereits erwähnt, öffnet ein Mittelklick auf ein Programmsymbol allerdings ein neues Fenster. Dass ein Mittelklick auf eine Fenstergruppe ein Fenster nicht schließen kann ist aber auch logisch, denn wenn man mehrere Fenster geöffnet hat, woher soll Windows wissen, welches dieser Fenster es schließen soll. Deshalb muss man nicht auf das Programmsymbol sondern auf die Minivorschau mittelklicken, um das entsprechende Fenster zu schließen.
Jumplists
Ein weiteres, neues Feature sind die sog. Jumplists. Diese erreicht man, wenn man auf ein Programm-Symbol in der Taskleiste rechtsklickt.
Falls ein Programm Jumplists unterstützt, finden sich hier meistens die zuletzt oder am häufigsten verwendeten Dokumente (was man bisher im Dateimenü eines Programms gefunden hat). Daneben können beliebig viele dieser Einträge angeheftet werden, wodurch sie dauerhaft sichtbar bleiben. Besonders praktisch finde ich das beim Windows-Explorer, da man dort sozusagen Favoriten-Ordner verwalten kann.
Weitere Gimmicks
Aero Peek gibt es nicht nur für die Fenstervorschau sondern auch für den Desktop. Dazu bewegt man die Maus einfach auf den Knopf ganz rechts in der Taskleiste. Dadurch werden alle Fenster ausgeblendet und man kann den Desktop sehen. Das dürfte allerdings nur sinnvoll sein, wenn man Minianwendungen (a.k.a. Widgets/Gadgets) wie z.B. die Uhr auf dem Desktop eingeblendet hat. Ein Linksklick zeigt den Desktop übrigens dauerhaft an.
Ein weiteres, praktisches Feature ist, dass Fortschrittsbalken im Programmsymbol dargestellt werden; das passiert z.B. bei Kopiervorgängen oder beim Downloaden von großen Dateien. Dadurch muss man nicht immer das Fenster im Vordergrund halten, um zu sehen, ob der Vorgang schon abgeschlossen ist.
Fazit
Alles in allem sind das – wie ich finde – großartige Verbesserungen, die das Arbeiten mit Windows deutlich erleichtern. Ob diese Verbesserungen (es gibt ja noch mehr) einem jedoch knapp 80 Euro (für Windows 7 Home Premium) wert sind, muss wohl jeder selbst entscheiden. Für Studenten gibt’s Windows 7 immerhin wesentlich günstiger, wenn nicht sogar kostenlos.
Arbeiten mit Subpixeln
Was ein Pixel ist, ist vielen klar. Von einem Subpixel hingegen spricht man, wenn man einen Teil eines Pixels meint (z.B. kann man einen Pixel in 2×2 Subpixel aufteilen, von denen jeder nur die halbe Kantenlänge des “großen” Pixels hat).
Subpixel kann man auf dem Bildschirm nicht direkt darstellen – auf Bildschirmen kann man nur ganze Pixel darstellen. Allerdings kann man Subpixel über geschickte Farbwahl simulieren. D.h. man kann damit z.B. Linien darstellen, die nur einen halben Pixel breit sind.
Sehr anschaulich verdeutlicht das das folgende Bild. Frage: Was ist hier zu sehen? Tipp: Das Bild vergrößern (drauf klicken) und dann einfach mal aus fünf Metern Entfernung betrachten.
Wer’s nicht erkennen kann: Da steht “ipsum dolor”. Das Bild ist in einer 3-Pixel hohen Schriftart geschrieben und 16-fach vergrößert. (Das Bild in Original-Größe findet sich unten rechts.)
Erklärungen und den gesamten Schriftsatz findet man hier und etwas Ähnliches anhand des Youtube-Favicons hier.











