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Facebook-Chat in externem Instant Messenger

2010 22 Apr

266px-Facebook.svgFacebook unterstützt seit kurzem das offene Instant Messenger Protokoll XMPP (a.k.a. Jabber). Damit kann man seinen Facebook-Chat in jedem IM einbinden, das  XMPP unterstützt – ohne dass man dafür ein spezielles Facebook-Plugin benötigt. Ein Beispiel für einen solchen IM ist Pidgin (Windows, Linux) bzw. Adium (MacOSX).

176px-XMPP_Logo.svgIm Folgenden gibt es eine kurze Erklärung, wie du Facebook-XMPP in deinem bevorzugten IM einrichtest.

Zunächst muss man seinen Facebook-Benutzernamen rausfinden. Das ist nicht die E-Mail-Adresse, mit der man sich überlicherweise bei Facebook anmeldet. Stattdessen findet man ihn in Facebook unter Konto –> Kontoeinstellungen –> Nutzername.

nutzername

Diesen verwendet man dann beim Erstellen des XMPP-Kontos im IM:

  • Benutzer: dein Facebook-Nutzername (wie eben ermittelt)
  • Domain: chat.facebook.com
  • Passwort: dein Facebook-Passwort
  • SSL muss deaktiviert werden (bei Pidgin unter Erweitert –> SSL/TLS voraussetzen)

Danach erscheinen alle Facebook-Freunde in der Kontaktliste.

Gegenüber einem “normalen” XMPP-Server gibt es jedoch einige Einschränkungen. Insb. können von anderen XMPP-Servern keine Nachrichten an den Facebook-Account gesendet werden und es können über den IM weder Kontakte zum Facebook-Account hinzugefügt noch entfernt werden, da die Kontakte auf den Freundschaften in Facebook basieren.

6.March 2010

Deaktivieren des horizontalen Scrollens bei Logitech

2010 06 Mrz

Wer wie ich eine der “neueren” Logitech-Mäusen besitzt, wird vielleicht manchmal davon angenervt sein, dass statt einem Mittelklick auf das Mausrad horizontal gescrollt wird; denn die neueren Mäuse unterstützen nicht nur vertikales Scrollen sondern auch horizontales Scrollen via Mausrad (indem man das Mausrad kippt).

Je nach Maus (bei mir ist es die Logitech MX 1100) ist der Druckpunkt für die mittlere Maustaste einfacher – oder wie bei mir – eher schwieriger zu treffen. Das macht sich besonders im Firefox bemerkbar, der seit Version 3.5 in der Tableiste auch horizontales Scrollen unterstützt (d.h. zusätzlich zum Scrollen mit dem Mausrad). Regelmäßig passierte es dabei, dass ich – statt einen Tab zu schließen – durch die Tableiste gescrollt bin. Und das ist äußerst nervig.

Zum Glück gibt es aber Abhilfe; denn die Aktion, die beim Kippen des Mausrads ausgeführt werden sollen, sind konfigurierbar – via SetPoint.

Deaktivieren des horizontalen Scrollens via SetPoint 

Wichtig hierbei ist, dass unter “Andere” die Option “Keine Aktion” ausgewählt hat. Wählt man stattdessen “Nicht zugewiesen” aus, kommt jedes Mal beim Drücken der Taste ein nerviger Dialog.

26.October 2009

Windows 7 – Die neue Taskleiste

2009 26 Okt

Auch ich habe am vergangenen Donnerstag (22.10.2009) den Sprung auf Windows 7 gewagt – denn schlimmer als Vista konnte es ja nicht werden. Alles in allem bin ich bis jetzt sehr zufrieden, auch wenn die Unterschiede zwischen Vista und Windows 7 eher im Detail liegen.

Die Taskleiste allgemein

Eine der “sichtbarsten” Änderungen ist die neue Taskleiste. Der grundsätzliche Aufbau: Programm-Fenster werden jetzt standardmäßig gruppiert (das gibt’s schon seit Windows XP) und es wird nur noch das Programm-Symbol ohne Text angezeigt. Beides kann man aber auch deaktivieren, wenn man das möchte.

taskbar

Ich hatte das “Programm-Fenster gruppieren” damals schon bei Windows XP ausprobiert und war damals wirklich bereit, der Sache eine Chance zu geben; es konnte mich jedoch überhaupt nicht überzeugen. Jetzt bei Windows 7 hingegen finde ich dieses Feature total klasse, da der Workflow einfach stimmt (mehr dazu im nächsten Absatz). Und (zusammen mit dem Ausblenden der Fensternamen) plötzlich hat man total viel Platz auf der Taskleiste – und findet trotzdem alles wieder.

schnellstartleiste Zum Workflow (was ich bis jetzt herausfinden konnte): Seit Windows 7 zeigt die Taskleiste nicht nur geöffnete Programme an, sondern man kann auf ihr auch Verknüpfungen zu häufig verwendeten Programmen ablegen. Damit kombiniert Microsoft die ursprüngliche Taskleiste mit der Schnellstart-Leiste (siehe rechts) aus früheren Windows Versionen. Vorteil hiervon (sofern das Gruppieren von Fenstern aktiviert bleibt): Man findet die Fenster eines angehefteten (so heißt das Ablegen unter Windows 7) Programms immer an der gleichen Stelle auf der Taskleiste. (Btw: Ich weiß, gibt’s bei Mac OS X schon lange. ;) )

Linksklick und Aero Peek

Um ein Programm zu öffnen (wenn es noch nicht geöffnet war), klickt man mit der linken Maustaste einfach auf das Symbol. Ist es bereits geöffnet, bringt man mit einem Linksklick das Programm in den Vordergrund. Falls mehrere Fenster des gleichen Programms geöffnet sind, bringt ein Linksklick eine Auto-Vorschau aller Fenster zum Vorschein. (Diese sieht man auch, wenn man den Mauszeiger kurz über dem Programm-Symbol liegen lässt.) Ein Mittelklick auf ein Symbol auf der Taskleiste öffnet übrigens ein neues Fenster der Anwendung.

vorschau

In der Auto-Vorschau kann man nun das gewünschte Fenster links anklicken, um es in den Vordergrund zu holen. Lässt man den Mauszeiger kurz über einer Vorschau liegen, wird nur das ausgewählte Fenster in Originalgröße auf dem Bildschirm angezeigt. (Andere Fenster des gleichen Programms werden nur als Rahmen ohne Inhalt angezeigt.) Das Ganze nennt Microsoft übrigens “Aero Peek”.

peek

Programme, die mit Tabs arbeiten (z.B. Browser), haben hier auch die Möglichkeit, den Inhalt der einzelnen Tabs (statt nur der Programm-Fenster) anzuzeigen. Momentan funktioniert das aber nur beim Internet Explorer (wen wundert’s). Für Firefox benötigt man hierfür ein Tool namens Winfox oder die erste Beta von Firefox 3.6.

Verschieben und Schließen

Bis Windows Vista musste ich immer ein Tools namens Taskbar Shuffle einsetzen. Doch damit ist seit Windows 7 auch Schluss. Denn endlich kann man die Einträge auf der Taskleiste verschieben. Sogar die Elemente im System-Tray (der rechte Bereich der Taskleiste, neben der Uhr) können verschoben werden (und Windows merkt sich deren Position sogar, so dass sie nach einem Neustart wieder genauso angeordnet sind).

Eine weitere Funktion von Taskbar Shuffle, die ich überaus praktisch fand, war das Schließen von Fenstern mit der mittleren Maustaste. Wie weiter oben bereits erwähnt, öffnet ein Mittelklick auf ein Programmsymbol allerdings ein neues Fenster. Dass ein Mittelklick auf eine Fenstergruppe ein Fenster nicht schließen kann ist aber auch logisch, denn wenn man mehrere Fenster geöffnet hat, woher soll Windows wissen, welches dieser Fenster es schließen soll. Deshalb muss man nicht auf das Programmsymbol sondern auf die Minivorschau mittelklicken, um das entsprechende Fenster zu schließen.

Jumplists

Ein weiteres, neues Feature sind die sog. Jumplists. Diese erreicht man, wenn man auf ein Programm-Symbol in der Taskleiste rechtsklickt.

jumplistFalls ein Programm Jumplists unterstützt, finden sich hier meistens die zuletzt oder am häufigsten verwendeten Dokumente (was man bisher im Dateimenü eines Programms gefunden hat). Daneben können beliebig viele dieser Einträge angeheftet werden, wodurch sie dauerhaft sichtbar bleiben. Besonders praktisch finde ich das beim Windows-Explorer, da man dort sozusagen Favoriten-Ordner verwalten kann.

Weitere Gimmicks

Aero Peek gibt es nicht nur für die Fenstervorschau sondern auch für den Desktop. Dazu bewegt man die Maus einfach auf den Knopf ganz rechts in der Taskleiste. Dadurch werden alle Fenster ausgeblendet und man kann den Desktop sehen. Das dürfte allerdings nur sinnvoll sein, wenn man Minianwendungen (a.k.a. Widgets/Gadgets) wie z.B. die Uhr auf dem Desktop eingeblendet hat. Ein Linksklick zeigt den Desktop übrigens dauerhaft an.

desktop-peek

Ein weiteres, praktisches Feature ist, dass Fortschrittsbalken im Programmsymbol dargestellt werden; das passiert z.B. bei Kopiervorgängen oder beim Downloaden von großen Dateien. Dadurch muss man nicht immer das Fenster im Vordergrund halten, um zu sehen, ob der Vorgang schon abgeschlossen ist.

fortschrittsbalken

Fazit

Alles in allem sind das – wie ich finde – großartige Verbesserungen, die das Arbeiten mit Windows deutlich erleichtern. Ob diese Verbesserungen (es gibt ja noch mehr) einem jedoch knapp 80 Euro (für Windows 7 Home Premium) wert sind, muss wohl jeder selbst entscheiden. Für Studenten gibt’s Windows 7 immerhin wesentlich günstiger, wenn nicht sogar kostenlos.

28.September 2009

Konsistenz

2009 28 Sep

Konsistenz im weiteren Sinn bezieht sich auf den logischen, hermeneutischen, funktionalen oder ästhetischen Bestand eines Gegenstandes (z. B. eines Textes, eines Begriffs, einer Methode oder Technik, eines Werkzeugs oder eines Kunstwerks), der in sich stimmig ist, Sinn ergibt und keine inneren Widersprüche oder Spannungen aufweist, die seine Einheit gefährden. (Quelle Wikipedia)

Im Bezug auf Software bedeutet das, dass die Software sich an einer Stelle in einer bestimmten Art und Weise und an anderer (ähnlicher) Stelle analog/ähnlich dazu verhält – eben konsistent.

Wie wichtig Konsistenz ist, zeigt mal wieder folgendes Beispiel:

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<html>
  <head>
    <title>Meine Test-Seite</title>
    <script type="text/javascript" src="js/jquery-1.2.6.pack.js"/>
    <script type="text/javascript">
    <!--
      $(document).ready(function() {
        alert("Hallo Welt");
      });
    // -->
    </script>
  </head>
  <body>
  </body>
</html>

Diese simple HTML-Seite soll per JavaScript/jQuery “Hallo Welt” ausgeben. Dummerweise tut sie das aber nicht trotz ihrer Validität.

Nach stundenlanger Suche bin ich dann auf den Fehler gestoßen. Man darf den <script>-Tag (Zeile 4) nicht als Einzel-Tag schreiben, sondern muss ihn mit schließendem Tag schreiben. Der Quellcode sieht dann also so aus und funktioniert damit:

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<html>
  <head>
    <title>Meine Test-Seite</title>
    <script type="text/javascript" src="js/jquery-1.2.6.pack.js"></script>
    <script type="text/javascript">
    <!--
      $(document).ready(function() {
        alert("Hallo Welt");
      });
    // -->
    </script>
  </head>
  <body>
  </body>
</html>

Dieses Verhalten (das im Firefox 3.5 und im Internet Explorer 8, aber nicht im Opera 9 auftritt) ist inkonsistent, denn überall sonst gilt (nur halt bei <script> nicht):

<tag></tag> = <tag/>

Und es ist frustrierend nach so einem Fehler zu suchen, zumal er nirgendwo als Fehler angezeigt wird.

21.July 2009

Python ist krass

2009 21 Jul

Momentan bin ich “gezwungen”, Software in Python zu schreiben. Und nach einigen Programmierer-Tagen bin ich immer mir noch nicht sicher, ob ich Python mag oder nicht. Einige Sachen sind cool, andere nicht und allzu häufig muss ich feststellen, dass Python ein riesiger Flickenteppich ist. (Allein schon, dass es “alte” und “neue” Klassen gibt (von der Syntax) und dass diese nicht kompatibel sind, spricht Bände.)

Heute bin ich dafür mal wieder auf ein Konstrukt gestoßen, dass krass und cool zugleich ist:

for i in foo:
  ...
else:
  ...

Es gibt hier also for-Schleifen mit else-Block. Und zwar wird der else-Block ausgeführt, wenn die Schleife komplett durchgelaufen ist (d.h. nicht durch ein break vorzeitig beendet wurde). Ziemlich praktisch.

Referenz

20.July 2009

Firefox WebDeveloper-Profil

Neben den Add-ons für den täglichen Bedarf bietet Firefox auch zahlreiche Add-ons, die speziell für Webentwickler nützlich sind, allen vorran: Firebug.

Neues Firefox-Profil anlegen

Da man aber meistens diese Add-ons nicht während normaler Surfsitzungen benötigt, empfiehlt es sich, extra für die Web-Entwicklung ein eigenes Firefox-Profil anzulegen.

Zunächst führt man folgenden Befehl aus (ohne “no-remote” müssen vorher alle Browser-Fenster geschlossen werden):

  • Windows: "c:\Programme\Mozilla Firefox\firefox.exe" -no-remote -P
  • Linux: firefox -no-remote -ProfileManager
  • MacOSX: /Applications/firefox.app/Contents/MacOS/firefox -no-remote -P

Firefox Profilmanager

Hiermit erstellt man ein neues Profil (im Folgenden nenne ich es “WebDev”) über “Profil erstellen” und beendet dann den Profilmanager.

Hinweis: Es empfiehlt sich, die Option “Beim Starten nicht nachfragen” aktiviert zu lassen und stattdessen eine Verknüpfung (o.ä. unter Nicht-Windows-Betriebssystemen) für das Profil zu erstellen.

Um Firefox jetzt mit dem neuen Profil zu starten, ruft man Firefox wie oben auf, nur dass man jetzt noch zusätzlich den Profilnamen spezifiziert. Unter Windows sähe der Aufruf dann z. B. so aus:

"c:\Programme\Mozilla Firefox\firefox.exe" -no-remote –P "WebDev"

Für weitere Informationen und Problemlösungshilfen, siehe hier.

Hinweis: Es empfiehlt sich evtl., das Icon für die Verknüpfung auszutauschen. Ich verwende hierfür dieses Iconset:

firefox-icon

Download gibt es hier und hier.

Web-Entwickler Add-ons

Im Folgenden findet sich eine Liste aller Firefox-Addons, die ich speziell in dem Web-Entwickler-Profil verwende.

  • Firebug: Schlechthin das Add-on für Web-Entwickler. Bietet u.a. die Möglichkeit, sich den momentan angezeigten DOM-Baum und für jeden Knoten dessen CSS anzusehen. Es gibt sogar noch Add-ons für Firebug (sog. Add-on Add-ons ;) ).
    • Page Speed: Analysiert eine Seite und gibt Vorschläge, wie deren Geschwindigkeit verbessert werden kann. (Im Gegensatz zu YSlow funktionierte dieses Add-on bei mir auf anhieb. YSlow konnte ich nicht zum Laufen brignen.)
    • Firecookie: Zeigt die Cookies und deren Werte an, die zur momentan angezeigten Seite gehören.
    • SenSEO: Zeigt ein paar Hinweis zur Suchmaschinenoptimierung der aktuellen Seite an.
    • CodeBurner: Zeigt für HTML-Tags und CSS-Attribute an, von welchen Browsern diese wie unterstützt werden. Dazu muss entweder ein Element im Tab “HTML” oder “CSS” rechtsangeklickt und dann “Look up …” gewählt werden – oder man klickt (nachdem man ein mal auf den HTML-Tab geklickt hat) auf den Tab “Reference”.
  • Web Developer Toolbar: Eine Toolbar mit diversen, nützlichen Werkzeugen.
  • JSView: Bietet einen Toolbar knopf, mit dem man sich schnell die CSS- und JS-Datei, die zur momentan angezeigten Seite gehören, anzeigen lassen kann.
  • MeasureIt: Bietet die schnelle Möglichkeit, die Größe von Elementen auf der Seite auszumessen. Das “Maßband” wird über einen Knopf unten links in der Statusleiste aktiviert.
  • ColorZilla: Bietet eine Pipette zum Ermitteln eines Farbwerts auf einer Webseite. Wird genau wie MeasureIt in der Statuszeile aktiviert.
  • IE Tab (nur Windows): Zeigt im Firefox auf Wunsch die aktuelle Seite mit der Internet-Explorer-Engine an. Nützlich für’s Testen der Seite.
  • FireShot: Erzeugt Screenshots der Seite, die gerade betrachtet wird. Außerdem können dieses Screenshots dann mit Anmerkungen versehen werden.

Dazu kommen noch die obligatorischen Add-ons:

13.July 2009

Falsche Zone für Netzlaufewerke nach Update auf IE8

2009 13 Jul

IE8 sucks. Sicherlich keine absolut objektive Meinung, aber fragt mal die Leute, die Webseiten entwickeln, was sie vom Internet Explorer halten.

Nach dem ich vor einiger Zeit auf den IE8 geupdatet hatte, da dieser jetzt als "Wichtiges Update" gehandelt wird, bin ich auf ein sehr seltsames Problem gestoßen (System ist übrigens Windows XP SP3):

Sicherheitswarnung beim Öffnen einer Textdatei

Ich meine, ich kenne das ja irgendwie von Anwendungen – aber warum zum Geier kommt das beim Öffnen einer Textdatei? Welcher Schaden könnte denn von dieser Datei wohl ausgehen? Die Datei liegt übrigens auf einem ganz normalen Netzlaufwerk; lokal funktioniert alles wunderbar.

Etwas genervt habe ich das Internet dann nach diesem Problem durchforstet, hab aber nix hilfreiches gefunden. Heute ist mir dann folgendes in der Statuszeile meines Explorers (wohl gemerkt – nicht Internet Explorer, sondern der Windows Explorer) aufgefallen:

Zone im Windows Explorer

WTF? Wieder das Internet befragt, wieder nichts gefunden. Durch Zufall bin ich dann aber auf die Lösung gestoßen. Sie findet sich unter "Systemsteuerung" -> "Internetoptionen" (was auch immer das da drin zu suchen hat…) ->"Sicherheit". Dort wählt man "Lokales Intranet" aus und klickt auf "Sites".

Internetoptionen

Hier muss die Option "Intranetnetzwerk automatisch ermitteln" deaktiviert werden, da sie einfach nicht funktioniert. Alle anderen Optionen bleiben aktiviert.

intranet-einstellungen

Jetzt alles mit "OK" bestätigen, dann Windows Explorer Fenster neu geöffnet (F5 bringt evtl. nichts) et voila – alles wieder so, wie es sein soll.

Korrekte Zone im Windows Explorer

17.February 2009

Two Finger Scroll

2009 17 Feb

multi-finger-touchpad Wer schon einmal eines der neueren MacBooks oder einen iPod touch/iPhone in der Hand gehabt hat, hat evtl. auch schon entdeckt, dass es möglich ist, auf diesen Geräte “Mehr-Finger-Gesten” zu verwenden. So kann man dort z.B. scrollen, wenn man statt einem Finger (auf dem Touchpad) zwei Finger verwendet. (Wer nicht weiß, wovon ich spreche, geht einmal hier hin und schaut sich das Video im Kasten “Neues Multi-Touch-Trackpad” an.)

Wer nun neidisch auf die Macianer schaut und auch so etwas für sein Notebook haben will, muss sich jetzt nicht mehr ein MacBook kaufen. Ab sofort gibt es auch Maus-Gesten für Windows.

9.November 2008

Willkommen in der Zukunft – Hologramme

Was haben CNN Reporterin Jessica Yellin, Telstras CTO Hugh Bradlow und Kate Moss gemeinsam? Richtig, es sind alles Hologramme.

Als ich heute auf der Suche nach Obamas Victory Speech in Chicago war (wobei es übrigens gar nicht so einfach ist, diese Rede im O-Ton, an einem Stück und in akzeptabler Qualität im Internet zu finden), bin ich über folgenden Beitrag bei CNN gestolpert: Hologram reporter with Blitzer

16.September 2008

OpenID – Nie wieder Benutzernamen

2008 16 Sep

OpenID LogoIrgendwie bin ich in letzter Zeit immer wieder  über OpenIDs gestoßen. Es handelt sich dabei um ein sog. "Single Sign-On"-Verfahren (SSO) für Webseiten, bei denen man sich einloggen/anmelden kann. Das tolle an OpenIDs ist: Man kann die eigene Homepage/Blog für die Anmeldung verwenden (siehe weiter unten).

OpenID wird/wurde mit der Zeit immer populärer, da immer mehr der "großen Seiten" OpenID unterstützen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind das u.a. AOL, BBC, Google, IBM, Microsoft, MySpace, VeriSign, Yahoo!, SourceForge, Wordpress und weitere.

1.August 2008

[4LetterWord] Apple Software Update

2008 01 Aug

Gerade gestern habe ich mit einem Kommilitonen darüber geredet, dass ich es gut fände, wenn alle Programme über eine automatische Updatefunktion wie z.B. "Windows Update" oder "Apple Software Update" verfügen würden. Häufig gibt es zwar eine Benachrichtigung, dass eine neue Version der Software verfügbar ist, aber ich will für ein Update nicht erst auf deren Seite gehen, mich zur Downloadseite durchklicken, das Update runterladen, wohlmöglich noch die alte Version deinstallieren bevor ich – nach dem ich mich auch noch durch den Installer der neuen Version geklickt hab – am Ende endlich die neue Version verwenden kann. Das sind mir einfach zu viele Schritte und deshalb wird ein Update häufig nicht installiert, weil ich besseres mit meiner Zeit anzufangen weiß.

Aber zurück zum "Apple Software Update": Ebenfalls gestern habe ich auf die neue iTunes Version 7.7 geupdated (via "Apple Software Update") und siehe da – was finde ich in meiner Systemsteuerung? MobileMe – ein neuer Service von Apple.

Da frag’ ich mich nur, wann ich zugesagt habe, dass ich das installiert haben möchte? Gar nicht. Denn "Apple Software Update" installiert das einfach, ohne eine Sterbenswörtchen darüber zu verlieren, zusammen mit iTunes. Eine ähnliche Politik hat Apple vor einiger Zeit schon mal mit seinem Browser "Safari" gefahren, der auch – nach wie vor – im "Apple Software Update" standardmäßig zum Download vorgesehen ist; egal ob man ihn beim letzten Update abgewählt hat. Aber immerhin wird Safari einzeln aufgeführt, was bei MobileMe nicht der Fall ist. Durch solche Aktionen (und noch einige andere) sinkt mein Ansehen von Apple immer wieder sehr drastisch.

Fazit: Bitte liebe Softwarehersteller (gilt auch besonders für Nokias PC Suite) – lasst den Benutzer entscheiden, welche Teile eurer Software er installieren möchte – und schreibt ihm das nicht vor!

Hinweis: Wenn man iTunes übrigens von der Apple-Website herunterlädt und diese Datei dann installiert, kommt MobileMe nicht mit. D.h. bei einem Update werde ich ab sofort nicht mehr den Updater von Apple benutzen, sondern direkt den Download auf der Homepage. Und dann ist dieser auch gleich nochmal 40 MB kleiner (also insgesamt 30 MB).

31.July 2008

Schriftarten nur für Photoshop

2008 31 Jul

Wer, wie ich, viel mit Photoshop arbeitet und damit Grafiken entwirft, der wird immer mal wieder auf die verschiedensten Schriftarten zurückgreifen. Häufig braucht man diese Schriftarten aber nur in Photoshop und nicht in Windows selbst. Für dieses Problem habe ich heute endlich eine Lösung gefunden:

Schriftarten, die nur in Photoshop (und anderen Adobe Produkten) zur Verfügung stehen sollen, kopiert man einfach in folgendes Verzeichnis:

%CommonProgramFiles%\\Adobe\\Fonts

22.July 2008

Zertifikate im Firefox 3.0

2008 22 Jul

Jetzt ist der Firefox 3.0 nun schon seit einiger Zeit draußen und bis jetzt bin ich mit der neuen Version sehr zufrieden. Insbesondere die verbesserte Geschwindigkeit hat es mir angetan. Eine Sache gibt es jedoch, die mich etwas nervt: die Handhabung von unbekannten Zertifikaten.

Kurzer Einschub: Zertifikate sind im Web dafür da, die Verbindung zu einer Website zu verschlüsseln und gleichzeitig ein Mittel darzustellen, um zu prüfen, ob das Zertifikat auch wirklich gültig ist (und nicht von jemandem anderen kommt – siehe Man-In-The-Middle-Attack).

Update: Ich bin auf das Addon “Perspectives” gestoßen, das das “Problem” behebt und sogar noch zusätzliche Sicherheit bietet. Es wurde an der Carnegie-Mellon University entwickelt.

10.June 2008

Datenausführungsverhinderung

Seit Windows XP (SP2) gibt es die sog. Datenausführungsverhinderung (engl. Data Execution Prevention – kurz DEP). Diese soll Malware (Viren, Trojaner, etc.) daran hindern, automatisch ausgeführt werden. Ob das tatsächlich funktioniert, weiß ich nicht – da sich solche Software normalerweise nicht auf meinem Rechner tummelt. Dafür nerven die Abfragen vor dem Starten eines Programms um so mehr.

Aus diesem Grund deaktiviere ich DEP normalerweise. Das geschieht folgender maßen:

  • Unter Vista: mit folgendem Befehl auf der Konsole (Tastenkombination: Win+R; "cmd.exe")
    bcdedit.exe /set {current} nx AlwaysOff
  • Unter Windows XP: "Systemsteuerung" -> "System" -> Reiter "Erweitert" und dann unter "Starten und Wiederherstellen" auf "Einstellungen…" klicken. In dem neuen Dialog auf den Knopf "Bearbeiten" klicken. Daraufhin öffnet sich ein Editor, mit dem die Datei "boot.ini" bearbeitet wird. In dieser findet sich unter "[operation systems]" die Liste der Betriebssysteme, die gestartet werden kann. (üblicherweise nur eins) Man geht hier in die entsprechende Zeile vom gerade laufenden Windows und ändert (bzw. ergänzt, falls nicht vorhanden) den Abschnitt "/noexecute=optin" zu "/noexecute=alwaysoff". Dann den Editor schließen und die Änderungen speichern.

Dann muss das System neugestartet werden und die DEP ist deaktiviert. Zur Überprüfung geht man in die Systemeinstellungen (Tastenkombination: Win+Pause) dort in die erweiterten Systemeigenschaften (Reiter: "Erweitert"). Hier klickt man unter "Leistung" (Vista) bzw. "Systemleistung" (XP) auf "Einstellungen…" und geht dort dann zum Reiter "Datenausführungsverhinderung".

Im aktivierten Zustand sieht dieser Dialog in etwa wie folgt aus:

Datenausführungsverhinderung aktiv

Im deaktivierten Zustand sieht das Ganze dann so aus:

DEP deaktiviert

8.June 2008

Eingabeaufforderung im Explorer

Da ich immer wieder mal mit LaTeX arbeite, ist es für mich mehr als praktisch, wenn ich die Eingabeaufforderung unter Windows ("cmd.exe") direkt in einem bestimmten Ordner starten kann. Normalerweise startet diese nämlich immer im Home-Verzeichnis des aktuell angemeldeten Benutzers.

Praktisch wäre es dazu, einen Ordner im Windows Explorer rechts anzuklicken und dort dann einen entsprechenden Eintrag für die Eingabeaufforderung zu haben. Während man unter Windows XP das noch manuell machen musste, haben Benutzer von Windows Vista Glück. Denn hier ist diese Option bereits eingebaut.

Um die Option sehen zu können, klickt man einfach – während man die Shift-Taste gedrückt hält – mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Ordner und schon hat man einen entsprechenden Eintrag.

cmd_here

Allerdings funktioniert das leider nur in der rechten Ansicht – und nicht direkt im Ordnerbaum auf der linken Seite eines Explorerfensters. Aber besser als gar nichts.